Eine volle Dachrinne fällt erst auf, wenn Wasser an der Fassade herunterläuft. Wir reinigen Rinnen und Fallrohre, prüfen die Dachentwässerung auf Funktion und dokumentieren den Zustand mit Fotos vor und nach dem Einsatz.
Warum eine verstopfte Rinne teuer wird
Läuft die Rinne über, landet das Wasser dort, wo es nicht hingehört: an der Fassade, im Sockelbereich, im Kellerabgang. Aus einem Vormittag Arbeit wird über die Jahre durchfeuchtetes Mauerwerk, abplatzender Putz und im schlimmsten Fall ein Schaden am Dachanschluss.
Dazu kommt der Winter: Steht Wasser in der Rinne, gefriert es. Eis dehnt sich aus, drückt Halterungen auf und reißt Verbindungen — der Schaden zeigt sich dann erst im Frühjahr.
Was wir machen
Rinnen ausräumen
Laub, Moos, Nadeln und Schlamm entfernen — von Hand, nicht ausgespült, damit nichts ins Fallrohr geschwemmt wird.
Fallrohre prüfen und spülen
Einläufe frei machen, Durchfluss testen. Sitzt der Pfropfen tiefer, arbeiten wir ihn mit Spirale oder Wasserdruck heraus.
Sichtkontrolle der Entwässerung
Halterungen, Gefälle, Verbindungsstellen, Übergänge und Laubfangkörbe — wir sehen uns an, ob alles noch sitzt.
Funktionskontrolle
Nach der Reinigung wird gewässert. Erst wenn das Wasser sauber abläuft, ist der Einsatz erledigt.
Kleinere Instandsetzung
Lose Halterung nachziehen, Laubfangkorb einsetzen: kleinere zulässige Arbeiten erledigen wir direkt mit.
Befund mit Foto
Zeigt sich ein echter Schaden — Riss, defekter Anschluss, durchgerostete Rinne —, bekommen Sie ihn dokumentiert gemeldet.
Arbeiten am Dach selbst und Reparaturen an der Dachentwässerung, die einen Fachbetrieb erfordern, führen wir nicht aus. Wir melden den Befund und koordinieren auf Wunsch einen geprüften Dachdeckerbetrieb.
Fotos vor und nach dem Einsatz
Die Dachrinne ist der klassische Fall einer Leistung, die niemand kontrollieren kann: Von unten sieht man nicht, ob sie frei ist. Genau deshalb gehören Fotos zum Einsatz dazu — Zustand vorher, Zustand nachher, für jede Seite des Objekts.
VorherNachher
ziehenerledigt
Wann gereinigt werden sollte
Der Hauptzeitpunkt ist Oktober bis November, wenn das Laub gefallen ist und bevor der erste Frost kommt. Bei Objekten mit Bäumen in unmittelbarer Nähe — besonders Birken, Linden und Nadelbäumen — ist ein zweiter Durchgang im Frühjahr sinnvoll.
Für Wohnanlagen lohnt es sich, den Termin fest in den Jahresplan zu legen, statt jedes Jahr neu daran zu denken. Wer die Rinnen im Herbst machen lässt, kombiniert das meist gleich mit der Laubräumung und dem Winterdienst für die kommende Saison.